Der 1. FC Magdeburg wird in der Saison 2009/2010 von Radovan Vujanovic als Mannschaftskapitän aufs Spielfeld geführt. Der 27 Jahre alte Stürmer mit der Rückennnummer 10 trägt bereits am kommenden Samstag, 25. Juli 2009, im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung gegen Pogon Stettin die Kapitänsbinde.

Apple trotzt der Wirtschaftskrise: Der US-Konzern steigerte im dritten Geschäftsquartal seinen Gewinn um rund 20 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um fast zwölf Prozent. Grund für den Erfolg sind starke Verkaufszahlen des iPhones.

Der polnische Club Pogon Stettin springt als Gegner für die Saisoneröffnung des 1. FC Magdeburg am kommenden Samstag, den 25. Juli 2009, in der MDCC-Arena ein. Als Aufsteiger in die erste polnische Liga wird der polnische Vizemeister von 1987 und 2001 der letzte Prüfstein für die Baumgart-Elf in der Vorbereitung auf das nahende DFB-Pokalspiel gegen den FC Energie Cottbus.

mehr dazu auf 1fcm.de

Verheerendes Unglück im Harzvorland: Nach einem gewaltigen Erdrutsch in Nachterstedt (Sachsen-Anhalt) ist am Samstag ein Haus mit drei Bewohnern in einem Bergbau-See versunken. Ein weiteres Mehrfamilienhaus stürzte zur Hälfte ein und verschwand ebenfalls in dem See.

Bei den Vermissten handelt es sich um die Bewohner eines Doppelhauses, das am frühen Morgen aus ungeklärter Ursache in dem gefluteten Restloch eines ehemaligen Braunkohle-Tagebaus verschwand, wie Salzlandkreis und Polizei mitteilten.

Am Samstagmittag – rund sieben Stunden nach dem Unglück – bestand für die Frau im Alter von 48 Jahren und zwei Männer im Alter von 50 und 51 Jahren kaum noch Hoffnung, lebend gefunden zu werden.

Es könne zudem nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Kind der vermissten Bewohner ebenfalls in dem versunkenen Doppelhaus befunden habe, erklärte der Landrat des Salzlandkreises,Ulrich Gerstner. Es habe zwar einen anderen Wohnsitz, aber sei möglicherweise bei den Eltern zu Besuch gewesen.

Mehr als 60 Bewohner aus umliegenden Häusern wurden in Notunterkünften untergebracht. Die Polizei sperrte den rund 350 Hektar großen See für Sportboote und Schwimmer.

Bei dem Unglück, das sich gegen 5.30 Uhr ereignete, rutschten Erdmassen auf einer Fläche von 350 mal 120 Metern ab, auch eine Straße und eine Aussichtsplattform versanken in dem See.

Weil im Tagesverlauf weitere Erdrutsche befürchtet wurden, konnten zunächst keine Rettungskräfte zu den komplett vom Wasser bedeckten Haustrümmern vordringen, in denen die Vermissten vermutet wurden. Das Gelände wurde wegen der unsicheren Lage weiträumig abgesperrt.

Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Fraglich war, ob die Böschung des Sees aufgrund von Regenfällen abgerutscht war. Die Sprecherin der Kreisverwaltung, Ursula Rothe, sagte, es habe in der Nacht zwar geregnet, aber nicht besonders heftig.

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft, die für die Sicherung und die Flutung des Tagebausees zuständig ist, erklärte hingegen, dass heftige Regenfälle das Unglück ausgelöst hätten.

Bei dem Gewässer, dem Concordia-See, handelt es sich um ein geflutetes Tagebau-Restloch. Der Braunkohle-Abbau in der etwa 2000 Einwohner zählenden Gemeinde war 1991 eingestellt worden. Der See ist heute ein beliebtes Ziel von Wassersportlern.

Aus dem zur Hälfte eingestürzten Mehrfamilienhaus wurde den Angaben zufolge niemand vermisst, die Bewohner sind überwiegend im Urlaub. Das komplett zerstörte Doppelhaus stand rund 120 Meter vom Seeufer entfernt.

quelle blöd.de

Die sexy Mädels der Hooters-Filiale in Berlin – da weiß Mann gar nicht, wo er hinschauen soll

Die Filiale in Berlin-Tiergarten an der Straße des 17. Juni ist erst die fünfte in Deutschland, die erste eröffnete 2005 in Neunkirchen (Saarland), in der Nähe des US-Stützpunkts Ramstein. Weitere „Hooters“

-Läden gibt es in Bochum, Düsseldorf und Frankfurt. In den nächsten zehn Jahren sollen weitere 23 Fast-Food-Restaurants in Deutschland folgen, darunter Filialen in Hamburg, München und Stuttgart.

Die Fast-Food-Kette mit der Eule im Logo ist ein amerikanisches Phänomen. 1983 begann in Clearwater Beach in Florida der Siegeszug des sexy „American Way Of Life“. Die Uniformen der „Hooters“-Girls sind knapp und erotisch: die orangefarbenen Hotpants enthüllen mehr, als sie verdecken, und das weiße Tanktop ist weit genug ausgeschnitten, um den Gast träumen zu lassen.

Auch in anderen Ländern der Welt servieren die knapp bekleideten Mädels Burger und Fritten. So findet man „Hooters“-Filialen beispielsweise in Spanien, Panama und sogar auf St. Thomas in der Karibik.

Doch das Mutterland der „Hooters“ sind und bleiben die USA. Dort arbeiten in rund 400 Filialen 15 000 „Hooters“-Girls. In Las Vegas lockt das „Hooters Casino Hotel“, im Versandhandel gibt es das „Hooters“-Magazin, Kalender mit sexy Fotos ausgewählter Girls sowie Merchandising-Produkte wie T-Shirts und Grillsoßen. Von 2003 bis 2006 konnte man mit den knapp bekleideten Ladys sogar in die Luft gehen – die Fluglinie „Hooters Air“ stellte ihren Dienst jedoch wieder ein.

Saisoneröffnung findet nicht gegen FC Hansa Rostock stattDas geplante Testspiel gegen den Zweitligisten FC Hansa Rostock in der MDCC-Arena im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des 1. FC Magdeburg findet nicht statt. Die Polizei kann an diesem Tag die Sicherheit des Spiels nicht gewährleisten, sodass sich beide Vereine gezwungen sahen die Partie kurzfristig abzusagen. Die Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg sind nun auf der Suche nach einem neuen attraktiven Gegner, die Saisoneröffnung soll in jedem Fall wie geplant am Samstag, 25. Juli 2009 in der MDCC-Arena stattfinden. Sobald ein neuer Testgegner feststeht wird der Verein darüber informieren. Fans, die bereits ihr Ticket für das Rostock-Spiel im Vorverkauf erworben haben, können dieses ab Dienstag an allen bekannten Vorverkaufsstellen erstattet werden. Für das Spiel gegen einen Ersatzgegner behalten die Karten allerdings ihre Gültigkeit.

FAN ERSCHOSSEN

Juli 15, 2009

Italienischer Polizist zu sechs Jahren Haft verurteilt Tumulte nach der Urteilsverkündung: Wegen fahrlässiger Tötung hat ein italienisches Gericht einen Polizisten zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Der Beamte hatte einen Anhänger von Lazio Rom erschossen. Die Staatsanwaltschaft war von Mord ausgegangen. Hamburg – Sechs Jahre Haft: Ein Gericht in der toskanischen Stadt Arezzo hat einen italienischen Polizisten am Dienstag zu wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Der Polizist hatte den 28-jährigen Lazio-Fan Gabriele Sandri im November 2007 auf einer Autobahnraststätte unweit von Arezzo erschossen. AP Tatort Autobahnraststätte: Ermittler bei der Spurensicherung Die Staatsanwaltschaft hatte für den Polizisten 14 Jahre Haft wegen Mordes gefordert. Nach der Urteilsverkündung kam es im Gerichtssaal von Arezzo zu Protesten von Lazio-Fans, Angehörigen und Freunden des Opfers. Die Richter wurden beschimpft, die Familienangehörigen Sandris brachen in Tränen aus. Der Polizist hatte vor Gericht angegeben, der tödliche Schuss habe sich versehentlich aus seiner Dienstwaffe gelöst. Er habe erst einen Warnschuss in die Luft abgegeben, der zweite Schuss habe sich beim Laufen gelöst. Er habe “auf niemanden gezielt”. Laut Vorschrift hätte der Polizist die Dienstwaffe nach dem Warnschuss weglegen müssen. Die abgefeuerte Kugel war offenbar durch die Heckscheibe in das Auto des Opfers eingedrungen. MEHR ÜBER… Serie A Lazio Rom Inter Mailand Juventus Turin Arezzo zu SPIEGEL WISSEN Der Fan von Lazio Rom befand sich mit Freunden auf dem Weg zum Auswärtsspiel seines Clubs bei Inter Mailand auf einem Autobahnrastplatz. Hier soll es zu Krawallen mit einigen Anhängern von Juventus Turin gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft betonte, der Polizist hätte wissen müssen, dass sein Verhalten den Tod eines Fans verursachen könne. Gleichzeitig hatte sie jedoch die Anerkennung strafmildernder Umstände gefordert. “Der Polizist hat ein Menschenleben zerstört, aber auch sein eigenes Leben ruiniert”, sagte Staatsanwalt Giuseppe Ledda. Nach dem tödlichen Zwischenfall war es in der Serie A vor zahlreichen Spielen zu schweren Ausschreitungen und Angriffen auf die Ordnungskräfte gekommen. Eine Gruppe von etwa 400 Hooligans griff eine Polizeikaserne in Rom an. Die Vermummten bewarfen die Kaserne mit Steinen und Flaschen, ein Bus und mehrere Polizeiautos wurden in Brand gesetzt. Bei den Ausschreitungen wurden einige Beamte verletzt. 20 Personen stehen wegen dieser Vorfälle vor Gericht.

Der 1. FC Magdeburg und der Spieler Daniel Rosin gehen zukünftig getrennte Wege. Beide Parteien einigten sich auf eine sofortige Vertragsauflösung. Der letztjährige Mannschaftskapitän trug in der Saison 2008/2009 in 32 Regionalligaspielen das Trikot der Blau-Weißen und wechselte vor der Saison von Wacker Burghausen an die Elbe. Der Verein wünscht Daniel Rosin auf seinem weiteren sportlichen Weg viel Erfolg und bedankt sich für seine Verdienste in der Saison 2008/2009.

Rostocks Simon Tüting verstärkt FCM-Kader

Der 1. FC Magdeburg konnte am heutigen Dienstag den vierten Neuzugang für die Saison 2009/2010 verpflichten. Vom Zweitligisten FC Hansa Rostock wechselt Mittelfeldspieler Simon Tüting in die Landeshauptstadt.

Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Magdeburg, über seinen Neuzugang: „Ich bin froh, dass wir einen weiteren Wunschspieler unter Vertrag nehmen konnten. Er ist ein sehr kreativer und torgefährlicher Mittelfeldmann, der unsere Qualität auf dieser Position erhöhen wird.“

Ausgebildet wurde Simon Tüting in der Jugend vom VfL Osnabrück, wo er insgesamt 65 Pflichtspiele im Herrenbereich absolvierte. Nach seinem Wechsel zum FC Hansa Rostock im Sommer 2007 kam er für die Ostseestädter in 52 Spielen zum Einsatz. Darunter auch eine Bundesligapartie sowie fünf Zweitligapartien. Besonders bemerkenswert für den 22jährigen Mittelfeldspieler ist die Bilanz von bisher 44 erzielten Pflichtspieltoren.

„Der Verein, besonders Trainer Steffen Baumgart, hat mir das Gefühl gegeben, dass er mich unbedingt verpflichten wollte. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und das Team und denke, dass wir für die kommende Saison sehr gut aufgestellt sind“, begründet Simon Tüting seinen Wechsel.

Der Offensiv-Allrounder und der 1. FC Magdeburg einigten sich auf einen Einjahresvertrag. Der 1,88 m große Linksfuß wurde am 7. September 1986 in Bramsche geboren, ist flexibel im Mittelfeld einsetzbar und erhält beim Regionalligisten die Trikotnummer „5“ .

Willkommen Simon !!!

Geständnis eines Despoten: Der frühere irakische Diktator Saddam Hussein hat aus Angst vor Iran die Welt im Glauben gelassen, er verfüge über Massenvernichtungswaffen. Das belegen Verhörprotokolle des FBI, die jetzt erstmals zugänglich sind.

Washington – Was Menschen in 500 oder 1000 Jahren von ihm denken würden, das sei wichtig: “Aber das Wichtigste ist, was Gott denkt.” So sendungsbewusst gab sich der irakische Diktator Saddam Hussein schon in der ersten Vernehmung durch das FBI nach seiner Festnahme im Dezember 2003. 20 formelle Befragungen und fünf informelle Gespräche fanden zwischen Anfang Februar und Ende Juni 2004 in Saddams Zelle am Flughafen von Bagdad statt.

Die jetzt freigegebenen Protokolle enthüllen, dass Saddam die Welt bezüglich seines Waffenarsenals offenbar bewusst irregeführt hat – und zwar, weil er Iran fürchtete. Er gab zu, die Absichten des damaligen US-Präsidenten George W. Bush unterschätzt zu haben. Dieser hatte die Invasion des Irak im März 2003 unter anderem befohlen, weil US-Behörden Massenvernichtungswaffen in dem Land vermuteten.

 

Die Dokumente wurden am Mittwoch in den USA veröffentlicht. Darin nimmt Saddam auch Stellung zu den Golfkriegen, der Invasion von Kuwait und Massenvernichtungswaffen.

Dabei gestand der “High Value Detainee” – der Häftling von “hohem Wert” – dass er den Besitz von Massenvernichtungswaffen vorgetäuscht habe, um sich vor allem vor Iran und den “fanatischen” Mullahs zu schützen. Gegenüber Iran habe er den Eindruck erwecken wollen, der Irak könne sich verteidigen, notierte der FBI-Agent George L. Piro. Von 1980 bis 1988 hatte der Irak gegen Iran einen verlustreichen Krieg geführt. Als er die Uno-Inspektoren an ihrer Arbeit im Irak hinderte, fürchtete Saddam offenbar weniger die Sanktionen der USA, als dass der Bluff auffliegen und die Schwachstellen seines Landes bekanntwerden würden.

 

Massenvernichtungswaffen waren 2003 längst zerstört

Im März 2003 erklärte Bush Irak den Krieg, weil die USA angeblich Informationen über Massenvernichtungswaffen hatten. Die Arsenale wurden nie gefunden.

“Bei Gott, wenn ich solche Waffen gehabt hätte, hätte ich sie gegen die Vereinigten Staaten eingesetzt”, wird Saddam in den FBI-Verhören zitiert. Die Massenvernichtungswaffen seien zum Zeitpunkt der US-Invasion 2003 aber längst zerstört gewesen, sagte der Mann, auf dessen Kopf die USA einst 25 Millionen Dollar ausgesetzt hatten.

Im Dezember 2003 zogen US-Elitekämpfer den einst mächtigen Despoten aus einem Erdloch nahe Tikrit. In den sechziger Jahren war Saddam nach der Machtübernahme der Baath-Partei im Irak zu einem wichtigen Politiker im Land avanciert und ab 1979 Staats- und Regierungschef sowie Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er errichtete einen totalitären Überwachungsstaat, in dem Regimegegner rücksichtslos ausgeschaltet wurden.

Seine Armee griff 1988 das irakische Kurdendorf Halabdscha mit Nervengas an. Binnen weniger Stunden starben Tausende Menschen. Die Golfkriege leiteten den wirtschaftlichen Niedergang des Irak ein. Doch trotz fehlgeschlagener Putschversuche und familieninterner Machtkämpfe konnte Saddam sich als uneingeschränkter Diktator behaupten.

 

“Ich bin Revolutionär, kein Politiker”

Noch nach seiner Festnahme durch die US-Truppen verkündete er: ”Ich bin Saddam Hussein, der Präsident des Irak”, Fehler oder Verbrechen, die er in den 24 Jahren seiner Herrschaft begangen haben könnte, gab es für ihn nicht.

Auch während der FBI-Befragungen zeigte sich Saddam häufig prahlerisch und eitel: Die Menschen würden ihn lieben für das, was er erreicht habe, sagte er. Zu seinen größten Verdiensten zählte er den sozialen Fortschritt für das irakische Volk, die Verstaatlichung des irakischen Öls 1972 sowie die Unterstützung der arabischen Seite im Krieg gegen Israel 1973. Sich selbst sah er, wie aus den FBI-Verhören hervorgeht, “als Revolutionär, nicht als Politiker”.

In der Zukunft werde er für seine Gerechtigkeit bekannt sein, prophezeite Saddam gegenüber dem FBI-Agenten, und berief sich immer wieder auf Gott. Iran verglich er mit dem Sohn des benachbarten Bauern, der “Kühe stiehlt und Bewässerungsanlagen zerstört”.

Bin Laden und Saddam teilten “weder Vision noch Glauben”

Mit einem vermeintlichen Mythos räumte Saddam in den Verhören auf: Doubles habe er nie gehabt. Lachend habe er gesagt: “Das ist Filmmagie, nicht Realität.” Um seinen Feinden zu entgehen, habe er stattdessen fast nie das Telefon benutzt und nur durch Kuriere kommuniziert, außerdem sei er viel gereist.

 

Ohnehin sei er einen einfachen Lebensstil gewöhnt, sagte Saddam, als er mit dem FBI-Agenten über die defekte Klimaanlage sprach : Er möge den extravaganten Lebensstil nicht. Auf Fragen nach seinen prunkvollen Palästen antwortete er, diese gehörten der irakischen Nation und er habe nicht dort, sondern in einem simplen Haus gelebt.

Zu dem Qaida-Chef Osama Bin Laden habe er keine Verbindung gehabt, sie verbänden weder “Vision noch Glauben”, gab er zu Protokoll. Bin Laden bezeichnete er in den Verhören als “Eiferer”. Auf die Frage, ob die irakische Regierung Bin Laden getroffen habe, antworte er mit “Ja”, er habe aber nicht mit al-Qaida kooperiert. Als Verbündeten sah er allenfalls Nordkorea oder China.

Einige Passagen wurden unkenntlich gemacht

Unkenntlich gemacht wurde vor der Veröffentlichung das Protokoll einer Sitzung vom 1. Mai 2004. Die “Washington Post” zitiert einen Sprecher des FBI, er könne sich nicht erklären, warum diese Passagen verändert wurden. Wie das “National Security Archive” schreibt, würden in den veröffentlichten FBI-Berichten zudem die komplizierte Beziehung zwischen dem Irak und den USA ausgeklammert, etwa die Rolle der CIA, die der Baath-Partei bei ihrem Aufstieg zur Macht geholfen haben soll.

In einem der letzten Gespräche vom 11. Juni 2004 notierte der FBI-Agent, dass Saddam ihm ein Gedicht vorgelesen habe. Alle Mitgefangenen gäben ihm die Schuld für die Fehler des Irak, habe der Agent später gesagt. Saddam habe sich fatalistisch gegeben. Diese “Schuld oder Verantwortung” müsse er tragen, während andere sich davon distanzieren würden. Am 30. Dezember 2006 wurde er gehenkt.

Einen Fehler hat Saddam in den Befragungen immerhin eingeräumt: Es sei falsch gewesen, das Arsenal der Massenvernichtungswaffen aus den achtziger Jahren ohne die Aufsicht der Uno zu vernichten.

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